Drei Schritte zur Verbindung von Ingenieuren und Bedienern

Einführung: Warum Energiesparmaßnahmen nicht haften bleiben
Energieaudits in pharmazeutischen Einrichtungen zeigen oft viele technisch valide Energiesparmaßnahmen auf. Optimierung des HLK-Betriebs, Einsatz von Wärmepumpen, Überprüfung der Reinraumzonierung. Wenn die Bedingungen erfüllt sind, sind signifikante Einsparungseffekte zu erwarten.
Ein Besuch vor Ort ein Jahr nach der Einführung zeigt jedoch oft eine Rückkehr zum ursprünglichen Betrieb. "Verfahren sind umständlich", "Sorge um Auswirkungen auf die Qualität", "Weiß nicht, wie man reagiert, wenn etwas passiert". Die Fertigungsebene hat ihre eigene Logik, und Engineering, das diese ignoriert, wird keine Wurzeln schlagen.
Schritt 1: Frühzeitige Einbindung ab der Planungsphase
Anstatt nach Festlegung der Spezifikationen mitzuteilen "bitte so verwenden", sollten wichtige Bediener bereits in der Konzeptphase in das Projekt einbezogen werden. Durch frühzeitiges Aufnehmen von "Benutzerfreundlichkeit" und "Bedenken" wird Nacharbeit vermieden und Eigenverantwortung gefördert.
Schritt 2: Vereinfachung und Automatisierung von Verfahren
Abläufe, die auf menschlicher Anstrengung beruhen, wie "jedes Mal ein Ventil manuell betätigen", halten nicht lange an. Es ist notwendig, sie so weit wie möglich in die automatische Steuerung durch BMS (Gebäudemanagementsystem) zu integrieren oder physische Vorrichtungen zu schaffen, die mit einer Aktion erledigt werden können.
Schritt 3: "Visualisierung" der Vorteile
Geben Sie Feedback in einer Form, die die Fertigungsebene verstehen kann, wie z. B. "wie viel Energie eingespart wird und welcher Beitrag zum Unternehmen durch diese Operation geleistet wird". Mechanismen, die die Realisierung von Ergebnissen ermöglichen, wie die Anzeige auf Beschilderungen und die Verknüpfung mit Verbesserungsvorschlagsaktivitäten, halten die Motivation aufrecht.